Wandern im Barranco de Soria zum Wasserfall Cascada Bonita
Fakten
Tourencharakter
Diese Wanderung führt durch die Naturschönheiten des Barranco de Soria und zum atemberaubenden Wasserfall Cascada Bonita. Ausgangspunkt der Wanderung ist Soria, wo das Auto an der Hauptstraße geparkt wird, bevor man dem Wanderweg S-60 folgt.
Man kann die malerische Landschaft genießen, während man die Schlucht Cañada Grande überquert und auf einem Pfad entlang des Barranco de Soria aufsteigt. Die Wanderung führt an den faszinierenden Höhlenwohnungen Cueva de la Empalizada und Cueva del Péndulo vorbei, bevor es sanft bergauf geht. Geübte Wanderer haben die Möglichkeit, einen Abstecher zu den Klippen des Morro de Gonzalo zu machen, um die beeindruckende Aussicht zu genießen - Vorsicht ist geboten!
Der Rückweg führt an herrlichen Bäumen vorbei bis zur Kreuzung mit dem Wanderweg S-60, von wo aus es weiter in Richtung Soria geht. Ein kurzer Abstecher zum Stausee Presa de las Niñas ist empfehlenswert, bevor man den Aussichtspunkt über der Schlucht Cañada Grande erreicht.
Schließlich erreicht man den Wasserfall Cascada Bonita de Soria, der nach starken Regenfällen in voller Pracht erstrahlt. Die zerklüftete Felslandschaft und die grandiose Aussicht sind beeindruckend, doch Vorsicht ist geboten - der Abgrund lauert!
Diese erlebnisreiche Wanderung bietet eine Strecke von ca. 12,5 km mit insgesamt 626 Höhenmetern im Auf- und Abstieg. Für dieses Naturerlebnis im Barranco de Soria sollte man etwa 4,5 bis 5 Stunden einplanen.
Diese Wanderung ist nicht nur ein sportliches Abenteuer, sondern auch eine Reise durch die beeindruckende Natur Gran Canarias – perfekt für Naturliebhaber und Erholungssuchende. Genieße die Vielfalt der Landschaft und die atemberaubenden Ausblicke, die dieser Weg bietet!
Höhenprofil
Routenbeschreibung
Die beeindruckenden Stauseen Presa de las Niñas und Presa de Soria liegen südwestlich des Roque Nublo. Die Anfahrt erfolgt von Mogan in Richtung Soria, wo das Abenteuer beginnt. In Soria kann das Auto an der Hauptstraße in der Nähe des Wanderweges S-60 geparkt werden.
Nach etwa 500 Metern auf der Straße überquert man die Schlucht der Cañada Grande, direkt unterhalb des malerischen Wasserfalls. Hier geht die Straße in eine wenig befahrene Piste über, die sich hervorragend für Geländewagen eignet. Der Weg führt oberhalb des Sees am Barranco de Soria entlang und steigt dann in Serpentinen an.
Im Barranco de Soria führt der Weg an den beeindruckenden Felsen des Morro de Gonzalo vorbei. Unterwegs passiert man die faszinierenden Höhlenwohnungen Cueva de la Empalizada und Cueva del Péndulo. Die Cueva de la Empalizada, eine natürliche Höhle, liegt nur 500 Meter von der Cueva del Péndulo entfernt, unterhalb des Morro de Pinarete und in der Nähe des Morro de Gonzalo.
Nach den Höhlen beginnt der Anstieg auf der Piste und nach gut 4,5 Kilometern erreicht man die erste Überquerung des Barranco de Gonzalo. Nach weiteren ca. 2,1 Kilometern erfolgt eine erneute Überquerung der Schlucht. Ein kurzer Abstecher in die beeindruckende Felslandschaft des Morro de Gonzalo bietet für Geübte eine spannende Herausforderung, da der Aufstieg einige unwegsame Passagen beinhaltet. Wer nicht schwindelfrei oder trittsicher ist, sollte nur kurz wandern und die Aussicht genießen.
Der Rückweg erfolgt auf dem gleichen Weg wie der Aufstieg, wobei man links weiter aufsteigt. Vorbei an beeindruckenden Bäumen erreicht man die Kreuzung mit dem Wanderweg S-60, dem man nach links in Richtung Soria folgt. Nach etwas mehr als einem Kilometer führt der Weg auf eine parallel verlaufende, für den Verkehr gesperrte Straße, die zum Stausee Presa de las Niñas führt. Hier lohnt sich ein kurzer Abstecher zum Auslauf des Stausees.
Nach etwa 100 Metern auf der Straße biegt man links auf einen Pfad ab, der zum Aussichtspunkt über der Schlucht Cañada Grande führt. Dieses tief eingeschnittene Tal ist der Abfluss des Sees und führt weiter zum Wasserfall, der später besichtigt wird.
Danach kehrt man auf den Wanderweg S-60 zurück, dem man 1,2 km bergab folgt. Vorbei an Höhlen und einem Felsplateau mit der Cascada Bonita de Soria führt der Weg zurück nach Soria. Bald erreicht man die zerklüftete Felslandschaft unterhalb des Wasserfalls. Die Cascada Bonita zeigt sich oft nur als schmaler Wasserstreifen, nach einem kräftigen Regenguss erstrahlt sie in ihrer ganzen Pracht. Vorsicht ist geboten: Bei starkem Regen kann der Weg unpassierbar werden.
Während man die Felsen, die Tümpel und die grünen Gräser bewundert, kann vom Rand des Wasserfalls aus die grandiose Aussicht genossen werden. In der Nähe des Abgrunds ist Vorsicht geboten - darunter lauert der Abgrund des großen Wasserfalls.
Der Weg führt stetig bergab. Linker Hand taucht der Stausee von Soria auf, gefolgt von dem hübschen Dorf und dem stillen See. Von Minute zu Minute wird die Vegetation dichter und üppiger. Schließlich erreicht man die Straße und kommt wieder in Soria an.
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