Wanderung: Pico del Inglés zum Presa de Tahodio und Canal de Chabuco

Fakten

Schwierigkeit
schwer
Routentyp
Rundwanderung
Distanz
20,2 km
Höhenmeter Aufstieg
1.153 hm
Höhenmeter Abstieg
1.153 hm
höchster Punkt
983 m
niedrigster Punkt
269 m
ca. Dauer
7:30 – 8:30 h
schwindelfrei, trittsicher, vorwiegend Pfade, gute Grundkondition, guter Orientierungssinn, alpines Gelände, streckenweise weglos
Wegmarkierung
Proviant, Wasser, festes Schuhwerk, Sonnenschutz, Regenschutz, Windschutz
Auslastung
gering

Tourencharakter

Vom Pico del Inglés im Naturpark Anaga geht es auf alten Pfaden durch einen Lorbeerwald und über die Tahodio-Schlucht am Stausee vorbei hinunter. Da ein Teil des Weges durch das Sperrgebiet des Monte de Aguirre führt, muss vorher eine kostenlose Genehmigung über die Website des Cabildo (Inselregierung) eingeholt werden.

Ein sehr schöner Rundweg, der am Aussichtspunkt Pico del Inglés beginnt: Dieser Aussichtspunkt liegt auf dem Dach des grünen Anaga-Gebirges im Norden der Insel. Er ist einer der meistbesuchten Aussichtspunkte der Insel und es sind meist viele Menschen unterwegs, um die spektakuläre Aussicht zu genießen. Über die Pista del Tomadero und durch die Schlucht von Tahodio geht es hinunter zum Stausee Presa de Tahodio. Es folgt die anspruchsvolle Tunnelstrecke des Canal de Chabuco, eine abenteuerliche Strecke, die durch kurze Tunnels führt und von sensationellen Ausblicken ins Valle Grande begleitet wird.

Die grundsätzlich anspruchsvolle Tour führt über einige schmale und ausgesetzte Passagen, die Trittsicherheit und Schwindelfreiheit erfordern.Diese Tour sollte nur bei schönem Wetter und ohne Regen durchgeführt werden.Trittsicherheit und Schwindelfreiheit sind Voraussetzung.

Erlebe die gut 20 Kilometer lange Rundwanderung in der Nähe von Santa Cruz de Tenerife. Die Wanderung bietet 1.153 Höhenmeter im Auf- und Abstieg.

Höhenprofil

arrow_forward_ios
Kartenansicht + Höhenprofil

Tourencharakter

Vom Pico del Inglés im Naturpark Anaga geht es auf alten Pfaden durch einen Lorbeerwald und über die Tahodio-Schlucht am Stausee vorbei hinunter. Da ein Teil des Weges durch das Sperrgebiet des Monte de Aguirre führt, muss vorher eine kostenlose Genehmigung über die Website des Cabildo (Inselregierung) eingeholt werden.

Ein sehr schöner Rundweg, der am Aussichtspunkt Pico del Inglés beginnt: Dieser Aussichtspunkt liegt auf dem Dach des grünen Anaga-Gebirges im Norden der Insel. Er ist einer der meistbesuchten Aussichtspunkte der Insel und es sind meist viele Menschen unterwegs, um die spektakuläre Aussicht zu genießen. Über die Pista del Tomadero und durch die Schlucht von Tahodio geht es hinunter zum Stausee Presa de Tahodio. Es folgt die anspruchsvolle Tunnelstrecke des Canal de Chabuco, eine abenteuerliche Strecke, die durch kurze Tunnels führt und von sensationellen Ausblicken ins Valle Grande begleitet wird.

Die grundsätzlich anspruchsvolle Tour führt über einige schmale und ausgesetzte Passagen, die Trittsicherheit und Schwindelfreiheit erfordern.Diese Tour sollte nur bei schönem Wetter und ohne Regen durchgeführt werden.Trittsicherheit und Schwindelfreiheit sind Voraussetzung.

Erlebe die gut 20 Kilometer lange Rundwanderung in der Nähe von Santa Cruz de Tenerife. Die Wanderung bietet 1.153 Höhenmeter im Auf- und Abstieg.

Routenbeschreibung

Zunächst geht es über den belebten und fotogenen Camino Viejo, die alte Straße zum Pico del Inglés. Nach einigen Fotos tauchen wir in die Lorbeerwälder ein und genießen die Ruhe und das Vogelgezwitscher. Die Wanderung führt über schmale, rutschige Pfade. Wenn es regnet, führt der Weg auch Wasser mit sich. Immer wieder kommt man an Bächen und Wassergalerien vorbei. Überall gibt es kleine Wasserfälle und Tümpel. Nach gut 2,7 Kilometern trifft der Weg auf den Camino Jardina. Diesem folgt man ca. 450 m und biegt dann links in den Feldweg Pista del Tomadero ein. Nach 2,4 km führt der Weg in den Barranco de Tahodio. Er folgt dem Verlauf der Schlucht Barranco de Tahodio und weist keine größeren Steigungen auf. Weiter geht es auf der Pista de Tahodio. 

Dann geht es bergab auf dem Camino El Tomadero über Pozo Valle zum Stausee von Tahodio, der sich auf 194 m Höhe befindet. Am Ende des Stausees, bei der Staumauer, führt links vom Haus der Charca de Tahodio ein Weg hinauf. Beim Aufstieg folgt man dem Weg entlang des Kanals. Man erreicht den Kanal. Man verlässt den Kanal für ein kurzes Stück und steigt dann entlang einer alten Rohrleitung weiter auf. Der Weg ist nur teilweise markiert, aber die Orientierung ist nicht schwierig. Um den Tunnel Tomadero de Valle Luis zu umgehen, geht es weiter bergauf. Nun beginnt der Aufstieg zum Grat und wieder hinunter zum Wanderweg im Valle Luis. Kurz darauf überquert man das Valle Luis. Man folgt dem Bachbett weitere 800 Meter bergauf. Dann kommt man an einer alten Finca vorbei. Kurz darauf erreicht man La Fortaleza, von wo aus man einen herrlichen Blick auf das Dorf Catalanes und das Valle Grande hat. Von hier aus geht es ein kurzes Stück auf dem Wanderweg PR-TF 2 weiter. 

Die Route verlässt den PR-TF 2 und führt zum Gehöft La Fortaleza. Von hier aus hat man einen Panoramablick auf die Berge Roque de Los Brezos, Roque de Los Sauces und Roque Marrubial. La Fortaleza, auch La Llanada genannt, liegt auf 680 m Höhe, einige Häuser sind Höhlen. Es gibt keine Zufahrtsstraße. Man wendet sich nach links und steigt in Richtung Los Catalanes ab. Hier gibt es eine Kolonie des Kanarischen Natternkopfes und Felsabbrüche bis zur Gollada La Cancela. Das Gebiet ist mit Felsvegetation bedeckt. In der Nähe der Gollada La Cancela sieht man auf das Valle Grande. Man folgt dem Camino de La Fortaleza. Der gepflasterte Weg führt über einen Bergrücken bergab und trifft auf einen unvollendeten Weg von La Fortaleza nach Los Catalanes. Der 1,3 km lange Weg führt zur Kirche »Ermita de San José Obrero« in Los Catlanes, deren Rückseite an einen Bunker erinnert. Rechts von der Kirche führt ein Weg bergab.

Am unteren Ende des Abstiegs folgt man der Beschilderung nach links in Richtung Galería de los Catalanes / María Jiménez. Man überquert die erste Brücke, wendet sich nach rechts und erreicht die Wassergalerie Catalanes auf einem Weg, der durch bewirtschaftete Felder führt. Hinter dem Gebäude der Wasser-Galerie beginnt der Weg entlang des Kanals, der durch fünf Tunnel und über drei Aquädukte führt. Der Weg entlang des Kanals ist einfach, es gibt jedoch einige enge und exponierte Stellen, die teilweise mit Seilen gesichert sind. Auf dem schmalen Pfad darf die wuchernde Grasvegetation nicht unterschätzt werden, die Tritt und Sicht erschwert.

Der Weg führt über eine Aquäduktbrücke auf ebenem Weg am Kanal entlang. Nach 600 m erreicht man den ersten von mehreren Felstunneln. Die Tunnel sind kurz und man muss sich teilweise bücken. Der Weg führt weiter am Kanal entlang. Die Wanderung wird von herrlichen Ausblicken begleitet. Von den Gipfeln des Anaga-Gebirges bietet sich ein herrliches Panorama auf das immer sichtbare Blau des Atlantiks. Der Kanalweg führt durch Schluchten und Tunnel in ein Tal mit rötlichen Felsen. Nach dem vierten Tunnel biegt er links ab und erreicht nach 200 Metern eine Weggabelung. Der Aufstiegsweg für den Rückweg der Kanaltour führt von rechts zum Kanal und weiter nach links oben. 

Bei der Wegkreuzung wird der Kanal verlassen und dem Wanderweg bergab gefolgt. Eine mächtige graue Basaltwand wird umrundet, die weiter oben vom Kanal mit einem Tunnel durchbrochen wird. Der Wanderweg führt weiter bis zu einer Weggabelung auf einer steinigen Kuppe. Hier führt ein schmaler Pfad bergauf. Auf diesem geht es links entlang der Bergflanke aufwärts, anfangs neben einer Wasserleitung. Kurz darauf durchquert man eine Basaltwand. Hier verlässt man den Felsweg und steigt zwischen Felsen nach links ab. Der schmale, rutschige Pfad führt zurück zum Canal de Chabuco. Man durchquert den letzten Tunnel in der grauen Basaltwand.

An der Wegkreuzung geht es nach rechts bergauf. Man durchquert eine Schlucht aus rotem Gestein und hat einen Blick auf den Kanal. Man passiert eine Schlucht mit einem Wasserbecken, in das sich bei starkem Regen ein Wasserfall ergießt. Danach steigt der Weg an den Hängen des Barranco El Hoyo weiter an. Vor einem Bauernhaus biegt man rechts ab und steigt wieder an. Vor dem Haus gibt es Hunde, daher nicht weitergehen. 

Oberhalb des Gehöfts führt der Weg 800 m steil bergauf zu den Häusern an der Höhenstraße. Bei einem Haus trifft der Weg auf die Straße nach Los Catalanes, der man 600 m nach links folgt. Nach rechts auf einen etwas wilderen Weg, 300 m bergauf, bis zum Querweg zum Pico de Ingles. Vorbei an einem Haus und einigen Obstgärten um den Cabezo Vueltas de Las Zarzas auf seiner Südseite. Weiter auf einem unmarkierten Weg durch den Wald hinter dem Nordhang des Roque del Agua. Am Ende der alten Straße, die zum Pico de Ingles führt, befindet sich eine der meistfotografierten Orte im Anaga. Sie besteht aus zwei moosbewachsenen Wänden und dichtem Lorbeerwald. 

Am Ende der Tour erreicht man wieder den Aussichtspunkt Mirador del Pico del Inglés, von dem aus man den gesamten Norden und die Mitte der Insel überblicken kann: von den Roques de Anaga bis nach Santa Cruz und sogar bis zum Teide.

Hinweise + Tipps

Bei Regen oder kurz nach einem Regenschauer wird von dieser Route abgeraten. Der Weg kann an mehreren Stellen rutschig werden.

Fakten

Schwierigkeit
schwer
Routentyp
Rundwanderung
Distanz
20,2 km
Höhenmeter Aufstieg
1.153 hm
Höhenmeter Abstieg
1.153 hm
höchster Punkt
983 m
niedrigster Punkt
269 m
ca. Dauer
7:30 – 8:30 h
schwindelfrei, trittsicher, vorwiegend Pfade, gute Grundkondition, guter Orientierungssinn, alpines Gelände, streckenweise weglos
Wegmarkierung
Proviant, Wasser, festes Schuhwerk, Sonnenschutz, Regenschutz, Windschutz
Auslastung
gering