Wandern vom Cruz Grande zum See Presa de Chira auf Gran Canaria
Fakten
Tourencharakter
Die Wanderung vom Cruz Grande zum Stausee Presa de Chira auf dem Wanderweg S-60 ist eine erlebnisreiche Tour, die durch beeindruckende Landschaften der kanarischen Natur führt. Der Weg ist in gutem Zustand und bietet ein angenehmes Wandererlebnis für Natur- und Wanderfreunde.
Der Wanderweg führt über die Bergpässe am östlichen Rand des Einzugsgebietes des Stausees von Chira, der im Westen an den Landschaftspark Parque Rural del Nublo und im Osten an den Naturpark Parque Natural de Pilancones grenzt.
Der Zugang erfolgt über die Landstraße GC-60 bis zum Aussichtspunkt Degollada de la Cruz Grande. Von hier aus folgt man immer der Ausschilderung S-60 nach Chira in südwestlicher Richtung. Die Route endet an der Landstraße GC-604, die nach Cercados de Araña am Stausee von Chira führt.
Der Kiefernwald (Pinus canariensis) wird von Sträuchern wie Zistrosen, Schwarzem Natternkopf, Kanarischem Geißklee, Gelbem Geißklee, Bitterer Wolfsmilch (Euphorbia regis-jubae) und Aeonium begleitet. In einigen Bachbetten findet man Schilf.
Der Wanderweg S-60 beginnt am Aussichtspunkt Cruz Grande, von wo aus man einen herrlichen Blick auf die umliegenden Berge und Täler hat. Von hier aus geht es zunächst bergab, was den Einstieg leicht und angenehm macht. Der Abstieg führt auf dem Wanderweg S-60 durch eine abwechslungsreiche Landschaft, in der sich die Natur in ihrer ganzen Pracht zeigt. Die Wege sind gut begehbar, so dass man sich auf den Weg konzentrieren und die Aussicht genießen kann, ohne sich um schwierige Passagen kümmern zu müssen. Während des Abstiegs bieten sich immer wieder beeindruckende Ausblicke auf die Umgebung und den Stausee Presa de Chira, der sich am Ende des Weges erstreckt.
Beim Erreichen des Stausees erwartet den Wanderer eine atemberaubende Kulisse. Der Presa de Chira ist nicht nur ein wichtiger Wasserspeicher für die Region, sondern auch ein beliebtes Ziel für Wanderer und Naturliebhaber. Hier kann man sich am Ufer des Sees entspannen, die Ruhe genießen und die beeindruckende Landschaft rund um den Stausee bewundern.
Je nach Tempo und Interesse kann die Wanderung fortgesetzt werden, um die Umgebung des Stausees zu erkunden oder zurück zum Cruz Grande zu wandern. Es empfiehlt sich, genügend Zeit für Pausen einzuplanen, um die Natur und die herrlichen Ausblicke in Ruhe genießen zu können. Die Strecke ist 8,6 Kilometer lang mit einer Gehzeit beträgt etwa 3 Stunden.
Höhenprofil
Routenbeschreibung
An der Degollada de la Cruz Grande beginnt der Wanderweg S-60 in Richtung Chira. Nach 100 m befindet sich hinter dem Forsthaus ein Aussichtspunkt auf den Naturpark Pilancones. Der Wanderer folgt der Beschilderung S-60 Ruta las Presas in Richtung Stausee Chira und Degollada del Dinero auf der leicht ansteigenden Asphaltstraße. Danach geht es auf einem Waldweg weiter bis zur Degollada del Dinero.
Unterwegs sind alte vulkanische Dämme zu sehen. Der Weg führt weiter geradeaus auf der S-60 in Richtung Chira und Soria bis zum Wegweiser Degollada del Dinero, wo sich die alten Inselwege kreuzen. An der Kreuzung der alten Wege folgt man der Beschilderung S-60 und durchquert gleich darauf die Schlucht Barranco de la Cueva de Millares unterhalb des Morro del Guirre. Von hier aus kann man den 1.301 m hohen Morro del Guirre sehen.
Auf einer Informationstafel sind die Berge Morro Santiago, Montaña Alsándara, El Paso de la Plata und El Puntón del Paso abgebildet. Weiter geht es auf der S-60 in Richtung Chira und Soria. An der nächsten Weggabelung mit Schildern und Pfosten geht es rechts bergab in Richtung Chira.
Auf dem Kammweg geht es zunächst zur Degollada de Cho Benito. Nachdem man den Pass erreicht hat, steigt man den Hügel hinauf, um die herrliche Aussicht auf Cercados de Araña und La Presa de Chira zu genießen. Der Rückweg führt über die Degollada bajo Los Picachos.
Der Weg S-60 führt weiter ohne abzubiegen bis zur Degollada de Pedro Abad, von welcher aus man den Südosten der Insel in Richtung Barranco de Ayagaures überblicken kann. Die Route führt weiter zur Degollada de Los Chicharros und vorbei am Alto de Cho Eusebio. Weiter geht es zum Pass Degollada del Sordo mit Blick auf den Stausee von Chira. Die Degollada del Sordo liegt auf einer Höhe von 1.130 m. Gegenüber sieht man die Schlucht Barranco del Arco und dahinter die 1.246 m hohe Montaña de Las Tórtolas. Der Wegweiser zur Degollada del Sordo ist erreicht. Weiter östlich führt ein unmarkierter Pfad zum Morro de la Hierbahuerto. Man folgt dem Weg S-60, der zur Piste wird. Von hier aus erreicht man die Landstraße GC-604, die zum Stausee von Chira führt.
Am Stausee angekommen, bietet sich dem Wanderer ein atemberaubendes Panorama. Der Presa de Chira ist nicht nur ein wichtiger Wasserspeicher für die Region, sondern auch ein beliebtes Ziel für Wanderer und Naturliebhaber. Hier kann man sich am Ufer des Sees entspannen, die Ruhe genießen und die beeindruckende Landschaft rund um den Stausee bewundern.
Je nach Tempo und Interesse kann die Wanderung fortgesetzt werden, um die Umgebung des Stausees zu erkunden oder zurück zum Cruz Grande zu wandern.
Wer sein Auto an der Degollada de la Cruz Grande geparkt hat, kann auch zu Fuß auf dem Wanderweg SLCC und S-82 zurückkehren: 3 km auf der Landstraße GC-604 bis zur Kurve und der Brücke über den Barranco de la Plata, dann 3,4 km auf einem gut erkennbaren Weg den Barranco hinauf bis zur Degollada de la Cruz Grande.
Es empfiehlt sich, genügend Zeit für Pausen einzuplanen, um die Natur und die herrlichen Ausblicke in Ruhe genießen zu können.
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