Besteigung des Mulhacén über Poqueira Route vom Kraftwerk über das Refugio - Sierra Nevada

Schwierigkeit
schwer
Routentyp
Rundwanderung
Distanz
23,0 km
Höhenmeter Aufstieg
2.028 hm
Höhenmeter Abstieg
2.028 hm
höchster Punkt
3.458 m
niedrigster Punkt
1.544 m
ca. Dauer
10:00 – 11:30 h
trittsicher, vorwiegend Pfade, gute Grundkondition, alpines Gelände
Wegmarkierung
gelb / weiß PR-A 23 Acequias del Poqueira, SM - Subida al Mulhacén
Proviant, Wasser, festes Schuhwerk, Sonnenschutz, Regenschutz, Windschutz
Auslastung
moderat

Tourencharakter

Tagesaufstieg auf den Mulhacén über die Poqueira-Route vom Kraftwerk über das Refugio. 
Die Wanderung beginnt in der Talsohle auf 1.500 m beim Kraftwerk und führt entlang des Flusses Nante bis zum Refugio de Poqueira, das auf über 2.500 m liegt. Dort biegt man links ab und steigt entlang des Flusses Mulhacén bis zur Laguna de la Caldera in 3.065 m Höhe auf. Von dort geht es weiter über den nach dem vorletzten Nasridenkönig benannten Hang „Muley Hacén“.

Der Weg ist anstrengend. Aber er lohnt sich, um das echte Bergsteigerfeeling zu erleben. Beeindruckend ist der Wechsel der Landschaft. Vom Tal in der Mitte des Gebirges geht es hinauf zu den gewaltigen Felswänden. Die Wanderung führt vorbei an Bauernhöfen und Weiden, auf denen der Mensch seine Spuren hinterlassen hat. Nach und nach steigt man in das Reich der Mineralien auf. Auf- und Abstieg erfolgen an einem Tag.

Die Faszination, diesen Berg an einem Tag zu besteigen, liegt nicht nur in seiner Höhe und seinem „Namen“, sondern auch in der Möglichkeit, die allmähliche Veränderung der natürlichen Umgebung zu erleben. Es ist ein abenteuerliches Naturschauspiel, das man nur sehr selten zu Gesicht bekommt.

Im Sommer gibt es mehrere Möglichkeiten, den Mulhacén zu besteigen. Von Capileira aus fährt ein Bus zum Alto del Chorrillo (2.700 m). Unabhängig von Zeit, Höhe oder Schwierigkeitsgrad bietet der Mulhacén für jeden etwas. 

Die Route ist bei gutem Wetter aufgrund der körperlichen Anforderungen als schwierig einzustufen. An keiner Stelle gibt es schwierige, unwegsame oder anstrengende Passagen, die Route ist technisch sehr einfach.

Die 23 Kilometer lange Wanderung bietet 2.028 Höhenmeter im Auf- und Abstieg.

Höhenprofil

Kartenansicht + Höhenprofil

Tourencharakter

Tagesaufstieg auf den Mulhacén über die Poqueira-Route vom Kraftwerk über das Refugio. 
Die Wanderung beginnt in der Talsohle auf 1.500 m beim Kraftwerk und führt entlang des Flusses Nante bis zum Refugio de Poqueira, das auf über 2.500 m liegt. Dort biegt man links ab und steigt entlang des Flusses Mulhacén bis zur Laguna de la Caldera in 3.065 m Höhe auf. Von dort geht es weiter über den nach dem vorletzten Nasridenkönig benannten Hang „Muley Hacén“.

Der Weg ist anstrengend. Aber er lohnt sich, um das echte Bergsteigerfeeling zu erleben. Beeindruckend ist der Wechsel der Landschaft. Vom Tal in der Mitte des Gebirges geht es hinauf zu den gewaltigen Felswänden. Die Wanderung führt vorbei an Bauernhöfen und Weiden, auf denen der Mensch seine Spuren hinterlassen hat. Nach und nach steigt man in das Reich der Mineralien auf. Auf- und Abstieg erfolgen an einem Tag.

Die Faszination, diesen Berg an einem Tag zu besteigen, liegt nicht nur in seiner Höhe und seinem „Namen“, sondern auch in der Möglichkeit, die allmähliche Veränderung der natürlichen Umgebung zu erleben. Es ist ein abenteuerliches Naturschauspiel, das man nur sehr selten zu Gesicht bekommt.

Im Sommer gibt es mehrere Möglichkeiten, den Mulhacén zu besteigen. Von Capileira aus fährt ein Bus zum Alto del Chorrillo (2.700 m). Unabhängig von Zeit, Höhe oder Schwierigkeitsgrad bietet der Mulhacén für jeden etwas. 

Die Route ist bei gutem Wetter aufgrund der körperlichen Anforderungen als schwierig einzustufen. An keiner Stelle gibt es schwierige, unwegsame oder anstrengende Passagen, die Route ist technisch sehr einfach.

Die 23 Kilometer lange Wanderung bietet 2.028 Höhenmeter im Auf- und Abstieg.

Hintergrundinformationen

Mit 3.479 m ist der Mulhacén der höchste Gipfel des spanischen Festlands. Er erhebt sich im Nationalpark Sierra Nevada in der Provinz Granada, und an klaren Tagen reicht der Blick vom Gipfel über das Mittelmeer bis zum Rif-Gebirge in Marokko. Seinen Namen trägt der Berg nach Muley Hacén, dem vorletzten Nasridenherrscher von Granada und Vater Boabdils. Der Überlieferung nach wurde er auf eigenen Wunsch auf dem Gipfel bestattet.

Auf dem Weg zum Gipfel passiert man die Laguna de la Caldera, einen fast kreisrunden Karsee glazialen Ursprungs auf gut 3.000 m Höhe. Schmelzwasser der umliegenden Schneefelder färbt ihn leuchtend türkisgrün, gerahmt vom Puntal de la Caldera und der Westflanke des Mulhacén. Am Ufer steht die unbewirtschaftete Schutzhütte Refugio Vivac de la Caldera. Im Tal des Río Mulhacén trifft man häufig auf Iberische Steinböcke.

Routenbeschreibung

Diese Route besteht aus vier Etappen. Sie beginnt am Kraftwerk Poqueira und führt bis zum Refugio de Poqueira. Um zum Kraftwerk zu gelangen, fährt man mit dem Auto auf dem ausgeschilderten Weg an der Ortschaft Capileira vorbei in Richtung La Cebadilla. 

Vom Start weg gewinnt man links des Río Nante schnell an Höhe. Der Weg ist breit und gut angelegt Der markierte Weg ist leicht begehbar. Mehrere Bauernhöfe werden passiert: Masagrande, Nante, Naute, de la Isla. Der Weg führt weiter durch das Tal und überquert mehrmals den Fluss. Im Hintergrund sieht man das Felsmassiv, in dem sich die Poqueira-Hütte befindet. Allein dieser Berg, der nicht einmal 3.000 m hoch ist, wäre schon eine Wanderung wert. Nach einem ordentlichen Aufstieg und ca. 5,7 km erreicht man die Hütte, wo man sich bei einer Rast stärken und erholen kann.

Im zweiten Teil folgt man dem Weg vom Refugio de Poqueira zunächst entlang des Rio Mulhacén und über die Laguna de la Caldera zum Gipfel des Mulhacén. Der Weg führt direkt am Refugio vorbei. Man folgt dem Weg bergab nach links. Tatsächlich führt nun ein Pfad in das bereits durchwanderte Tal zurück. Bald betritt man das Flusstal des Rio Mulhacén, dessen Wasser bei Sonnenschein in einem intensiven Grün leuchtet. 

Der Weg verläuft mehr oder weniger schnurgerade. Man gewinnt stetig an Höhe und hofft, bald den Kessel der Caldera zu erreichen. Der Weg dorthin ist jedoch etwas länger, da man mehrere Plateaus überqueren muss. Die letzte muss rechts umgangen werden, da ein imposanter Canyon den Weg versperrt. Zu keinem Zeitpunkt besteht die Gefahr, sich zu verlaufen. Rechts sieht man den Südgrat des Mulhacén. Der Talkessel ist erreicht. Nach einer Linkskurve kommt die Laguna de la Caldera in Sicht. Nach einigen Minuten der Bewunderung biegt man zum - nicht bewirtschafteten - Refugio de la Caldera ab. Hier beginnt der letzte Anstieg zum Gipfel. Nach einer kurzen Rast geht der Aufstieg weiter.

Die dritte Etappe führt über den Mulhacén II zurück zum Refugio de Poqueira. Die Route führt auf einem gut markierten Weg direkt nach Süden zum Mulhacén II. Hier kann man problemlos dem Weg folgen oder ein paar Meter weiter rechts oder links seinen eigenen Weg finden. Verlaufen kann man sich nicht, da die Hütte rechts unten zu sehen ist.

Der letzte Teil des Weges führt von der Schutzhütte nur noch die 5,7 km des Hinweges zurück zum Ausgangspunkt. Auf dem etwas längeren Rückweg werden sich wahrscheinlich die Füße und Knie bemerkbar machen. Deshalb sollte man sie so schnell wie möglich in den Fluss halten - eine erfrischende Belohnung!

Hinweise + Tipps

Anreise

Ausgangspunkt für die Anfahrt ist Capileira, eines der weißen Bergdörfer im Poqueira-Tal der Alpujarra. Von Granada führt die A-44 Richtung Motril, dann die A-348 über Lanjarón nach Órgiva und weiter auf der A-4132 über Pampaneira und Bubión nach Capileira (ca. 1 Std. bis 1 Std. 15 Min.).

Am nördlichen Ortsausgang von Capileira zweigt eine schmale, teils unbefestigte Piste Richtung La Cebadilla ab, die zum Kraftwerk Poqueira führt. Parkmöglichkeiten sind begrenzt. Tipps zu weiteren Touren rund um das Dorf bietet der Beitrag Sierra Nevada wandern ab Capileira.

Beste Wanderzeit

Die beste Zeit für die Mulhacén-Besteigung ist von Juni bis September. Dann ist die Route meist schneefrei und das Wetter am stabilsten. Im Juli und August kann die Sonneneinstrahlung auf den schattenlosen Hängen jedoch sehr belastend sein, ein früher Start ist ratsam.

Im Mai und Juni liegt oberhalb des Refugio oft noch Altschnee, dann sind alpine Erfahrung, Steigeisen und Pickel nötig. Der Oktober bringt häufig klare Fernsicht, aber auch abrupte Wetterumschwünge und erste Schneefälle. Von November bis April wird die Tour zur winterlichen Hochgebirgsunternehmung mit Eis, Sturm und Temperaturen weit unter dem Gefrierpunkt, nur für erfahrene Alpinisten mit kompletter Winterausrüstung.

Tipps

Weitere Touren zwischen Alpujarra und Hochgebirge versammelt die Übersicht Wandern in der Sierra Nevada. Wer die Besteigung auf zwei Tage verteilen möchte, kann im bewirtschafteten Refugio de Poqueira übernachten, eine Reservierung wird empfohlen.

Häufige Fragen zur Mulhacén-Besteigung über die Poqueira-Route

Wie kommt man zum Startpunkt am Kraftwerk Poqueira?

Mit dem Auto über Órgiva und Pampaneira nach Capileira. Von dort führt eine schmale, teils unbefestigte Piste Richtung La Cebadilla zum Kraftwerk, die Parkmöglichkeiten sind begrenzt.

Wann ist die beste Zeit für die Besteigung des Mulhacén?

Von Juni bis September, wenn die Route meist schneefrei und das Wetter stabil ist. Im Frühsommer kann oberhalb des Refugio noch Altschnee liegen, im Winter ist die Tour nur erfahrenen Alpinisten vorbehalten.

Kann man den Mulhacén an einem Tag besteigen?

Ja, mit sehr guter Kondition. Die Rundwanderung umfasst 23 km und 2.028 Höhenmeter bei einer Gehzeit von 10 bis 11:30 Stunden. Alternativ lässt sich die Tour mit einer Übernachtung im Refugio de Poqueira auf zwei Tage verteilen.

Wie schwierig ist die Poqueira-Route?

Technisch ist die Route einfach und gut markiert, schwierige Kletterpassagen gibt es nicht. Die Herausforderung liegt in Länge, Höhenmetern und Höhenlage. Bei Schnee erfordert der Aufstieg alpine Erfahrung und Ausrüstung.

Gibt es eine kürzere Alternative auf den Mulhacén?

Ja. Im Sommer fährt ab Capileira ein Bus des Nationalparks zum Alto del Chorrillo auf 2.700 m. Von dort ist der Gipfel deutlich schneller erreichbar.
Author Sunhikes | © Sunhikes
Ein Beitrag von
Sunhikes
Redaktions-Team
Schwierigkeit
schwer
Routentyp
Rundwanderung
Distanz
23,0 km
Höhenmeter Aufstieg
2.028 hm
Höhenmeter Abstieg
2.028 hm
höchster Punkt
3.458 m
niedrigster Punkt
1.544 m
ca. Dauer
10:00 – 11:30 h
trittsicher, vorwiegend Pfade, gute Grundkondition, alpines Gelände
Wegmarkierung
gelb / weiß PR-A 23 Acequias del Poqueira, SM - Subida al Mulhacén
Proviant, Wasser, festes Schuhwerk, Sonnenschutz, Regenschutz, Windschutz
Auslastung
moderat