Wandern auf Gran Canaria: Die 3 große Stauseen Rundwanderung

San Bartolomé de Tirajana Gran Canaria Spanien

Fakten

Schwierigkeit
schwer
Routentyp
Rundwanderung
Distanz
15,5 km
Höhenmeter Aufstieg
1.002 hm
Höhenmeter Abstieg
1.002 hm
höchster Punkt
965 m
niedrigster Punkt
547 m
ca. Dauer
5:30 – 6:30 h
schwindelfrei, trittsicher, vorwiegend Pfade, gute Grundkondition, alpines Gelände, streckenweise weglos
Wegmarkierung
S-60
Proviant, Wasser, festes Schuhwerk, Sonnenschutz, Regenschutz, Windschutz
Auslastung
moderat

Tourencharakter

Die eindrucksvolle Wanderung beginnt am Stausee Chira, dem zweitgrößten Stausee Gran Canarias, und führt durch eine atemberaubende Landschaft über den Stausee von Soria, dem größten Stausee der Kanaren, zum malerischen See Cuevas de Las Niñas. Unterwegs trifft man auf eine Vielzahl kleinerer Stauseen wie Basilisa Correa, Lomo La Palma, La Data, Cañada Honda und Manuel Navarro.

Besonders beeindruckend sind der Risco del Agujero und die spektakulären Aussichtspunkte wie der Felsbogen Roca del Elefante und der Kamm des Risco Agujero. Bei starken Regenfällen verwandelt sich der Soria-Wasserfall in einen faszinierenden Wasserstrom, den man bewundern kann, wenn der Stausee Cueva de Las Niñas überläuft.

Die Wanderung beginnt am Staudamm von Chira, direkt am Parkplatz neben der Staumauer, Kilometer 8 der Landstraße GC604, wo sie auch endet. Im Barranco de Soria kann es zu Netzunterbrechungen kommen und der Handyempfang ist manchmal schwach.

Diese Route wird als anspruchsvoll eingestuft, vor allem wegen ihrer Länge von ca. 15,5 km. Es gibt zwei steile Abstiege und zwei steile Aufstiege in schwierigem Gelände. Der Aufstieg aus der Schlucht Barranco de Soria ist fast einen Kilometer lang und kann durch Erdrutsche und dichte Vegetation unberechenbar werden. Außerdem kann das GPS-Signal auf zwei Abschnitten der Route verloren gehen, was eine zusätzliche Herausforderung darstellt.

Der anstrengende Aufstieg von Soria zum Stausee Las Niñas belohnt mit einer herrlichen Aussicht belohnt und ist ohne größere Schwierigkeiten zu bewältigen. Für ein optimales Wandererlebnis ist eine gute Vorbereitung notwendig. Die Strecke bietet im Auf- und Abstieg jeweils ca. 1.002 Höhenmeter. Die Gehzeit beträgt bei guter Kondition ca. 6 Stunden.

Der Weg selbst ist durchgehend gut begehbar, allerdings gibt es einige Abschnitte mit größeren Schäden und vielen losen Steinen. Die Auf- und Abstiege erfordern zusätzliche Aufmerksamkeit und das heiße Klima im Süden Gran Canarias sollte nicht unterschätzt werden. Um der Hitze zu entgehen, empfiehlt es sich, früh morgens aufzubrechen, um die kühle Morgenluft zu genießen. An klaren Tagen gibt es nicht nur viel zu entdecken, sondern auch unvergessliche Ausblicke zu genießen. Das Abenteuer und die Vielfalt, die diese Wanderung bietet, laden zum Entdecken ein!

Höhenprofil

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Tourencharakter

Die eindrucksvolle Wanderung beginnt am Stausee Chira, dem zweitgrößten Stausee Gran Canarias, und führt durch eine atemberaubende Landschaft über den Stausee von Soria, dem größten Stausee der Kanaren, zum malerischen See Cuevas de Las Niñas. Unterwegs trifft man auf eine Vielzahl kleinerer Stauseen wie Basilisa Correa, Lomo La Palma, La Data, Cañada Honda und Manuel Navarro.

Besonders beeindruckend sind der Risco del Agujero und die spektakulären Aussichtspunkte wie der Felsbogen Roca del Elefante und der Kamm des Risco Agujero. Bei starken Regenfällen verwandelt sich der Soria-Wasserfall in einen faszinierenden Wasserstrom, den man bewundern kann, wenn der Stausee Cueva de Las Niñas überläuft.

Die Wanderung beginnt am Staudamm von Chira, direkt am Parkplatz neben der Staumauer, Kilometer 8 der Landstraße GC604, wo sie auch endet. Im Barranco de Soria kann es zu Netzunterbrechungen kommen und der Handyempfang ist manchmal schwach.

Diese Route wird als anspruchsvoll eingestuft, vor allem wegen ihrer Länge von ca. 15,5 km. Es gibt zwei steile Abstiege und zwei steile Aufstiege in schwierigem Gelände. Der Aufstieg aus der Schlucht Barranco de Soria ist fast einen Kilometer lang und kann durch Erdrutsche und dichte Vegetation unberechenbar werden. Außerdem kann das GPS-Signal auf zwei Abschnitten der Route verloren gehen, was eine zusätzliche Herausforderung darstellt.

Der anstrengende Aufstieg von Soria zum Stausee Las Niñas belohnt mit einer herrlichen Aussicht belohnt und ist ohne größere Schwierigkeiten zu bewältigen. Für ein optimales Wandererlebnis ist eine gute Vorbereitung notwendig. Die Strecke bietet im Auf- und Abstieg jeweils ca. 1.002 Höhenmeter. Die Gehzeit beträgt bei guter Kondition ca. 6 Stunden.

Der Weg selbst ist durchgehend gut begehbar, allerdings gibt es einige Abschnitte mit größeren Schäden und vielen losen Steinen. Die Auf- und Abstiege erfordern zusätzliche Aufmerksamkeit und das heiße Klima im Süden Gran Canarias sollte nicht unterschätzt werden. Um der Hitze zu entgehen, empfiehlt es sich, früh morgens aufzubrechen, um die kühle Morgenluft zu genießen. An klaren Tagen gibt es nicht nur viel zu entdecken, sondern auch unvergessliche Ausblicke zu genießen. Das Abenteuer und die Vielfalt, die diese Wanderung bietet, laden zum Entdecken ein!

Hintergrundinformationen

Diese eindrucksvolle Wanderung beginnt in Cercados de Araña am Stausee von Chira. Auf dem alten, aber gut markierten Wanderweg S-60 geht es stetig und steil hinunter zum Stausee von Soria, dem größten der Insel. Unterwegs erwartet den Wanderer ein faszinierender Felsbogen in Form eines Elefanten und ein schöner Aussichtspunkt mit Blick auf den beeindruckenden Stausee von Soria und den Barranquillo Andrés.

Am Stausee angekommen, passiert man die Staumauer und durchquert den charmanten Ort Soria, bevor man nach wenigen hundert Metern links auf die Asphaltstraße abbiegt. Auf der Sonnenseite führt der gut gepflegte Wanderweg S-60 bergauf, vorbei am Wasserfall Cascada Bonita de Soria, bis man die Anhöhe erreicht, von der aus der dritte große Stausee des Tages, die Cueva de Las Niñas, sichtbar wird. Ein herrlicher Ausblick, der einen kurzen, aber faszinierenden Eindruck von der Schönheit dieser Landschaft vermittelt.

An der Kreuzung der Asphaltstraße zur Staumauer der Presa Cueva de Las Niñas steht der berühmte „Pino de Casandra“, ein majestätischer Baum, um den sich viele Legenden ranken. Die bekannteste erzählt von der Hexe Casandra, die einen Pakt mit dem Teufel geschlossen haben soll, um ewige Jugend zu erlangen - im Austausch für das Leben ihrer beiden Töchter. Ihr Mann Iván, der ihr Geheimnis entdeckte, fesselte sie an einen Baum und zündete ihn an. Man sagt, dass ihre Seele noch immer in der Gegend umherirrt und dass man in Mondnächten das Rasseln der Ketten und das Wehklagen ihres Mannes hören kann.

Der Weg geht nicht weiter bis zur Staumauer, sondern man hält sich rechts und verlässt den Wanderweg S-60. Man steigt ein Stück bergauf. Der Weg ist übersichtlich und leicht zu gehen. Nach dem Abstieg in die Schlucht des Barranco de Soria beginnt der steile Aufstieg zum Stausee von Chira. Über eine holprige Piste und Abkürzungen erreicht man den Grund der Schlucht von Soria, wo man Obstgärten, Höhlen und traditionelle Häuser entdecken kann.

Der Weg führt an indianischen Hütten vorbei und man überquert die Schlucht über eine kleine Steinbrücke bei Los Portugueses. Hier wird der Weg auf ca. 800 m durch Erdrutsche und dichte Vegetation zeitweise unübersichtlich. Auch das GPS-Signal ist nicht immer stabil, so dass es wichtig ist, aufmerksam zu bleiben.

Auf der Suche nach Wegweisern stößt man auf eine bewirtschaftete Terrasse, einen Pfad mit niedergetrampelter Vegetation und eine Bewässerungsleitung, die immer in Richtung El Puntón führt. Man folgt den Spuren des Weges, den bewirtschafteten Terrassen und den Wassergräben aufwärts, bis der Weg ab Puntón de los Portugueses deutlicher wird. Hier erwartet uns ein steiler, aber bewachsener Anstieg.

Von diesem Punkt an führt der Weg etwa einen Kilometer bergauf. Aufmerksamkeit und Intuition sind gefragt, um diesen Abschnitt ohne Umwege zu bewältigen. Nach dieser Herausforderung geht es auf einem Feldweg weiter, vorbei an den kleinen Stauseen Cañada Honda und Lomo de La Palma, die bereits von anderen Punkten der Route aus zu sehen waren.

Die Wanderung endet schließlich am Ausgangspunkt, dem Stausee von Chira. Hier kann man die Schönheit und die Herausforderungen dieser beeindruckenden Route noch einmal Revue passieren lassen. Zeit für ein Abenteuer in der atemberaubenden Landschaft Gran Canarias!

Fakten

Schwierigkeit
schwer
Routentyp
Rundwanderung
Distanz
15,5 km
Höhenmeter Aufstieg
1.002 hm
Höhenmeter Abstieg
1.002 hm
höchster Punkt
965 m
niedrigster Punkt
547 m
ca. Dauer
5:30 – 6:30 h
schwindelfrei, trittsicher, vorwiegend Pfade, gute Grundkondition, alpines Gelände, streckenweise weglos
Wegmarkierung
S-60
Proviant, Wasser, festes Schuhwerk, Sonnenschutz, Regenschutz, Windschutz
Auslastung
moderat