Wandern vom Cruz Grande über den Tunnel zur Talsperre von Soria Gran Canaria

Parque Natural de Pilancones Gran Canaria Spanien

Fakten

Schwierigkeit
schwer
Routentyp
Strecke
Distanz
13,9 km
Höhenmeter Aufstieg
487 hm
Höhenmeter Abstieg
1.241 hm
höchster Punkt
1.307 m
niedrigster Punkt
537 m
ca. Dauer
4:45 – 5:45 h
schwindelfrei, trittsicher, vorwiegend Pfade, gute Grundkondition, guter Orientierungssinn, alpines Gelände, streckenweise weglos
Wegmarkierung
S-60, Tunnelroute
Proviant, Wasser, festes Schuhwerk, Sonnenschutz, Regenschutz, Windschutz, Stirnlampe
Auslastung
gering

Tourencharakter

Die 13,9 Kilometer lange Wanderung vom Cruz Grande zum Stausee Chira und durch den Tunnel zum Stausee Presa de Soria folgt größtenteils dem eindrucksvollen Wanderweg S-60 und ist nicht nur ein Abenteuer, sondern auch eine geheimnisvolle Reise durch die atemberaubende Landschaft Gran Canarias.

Ausgangspunkt der Wanderung ist der Aussichtspunkt Cruz Grande, der einen fantastischen Blick auf die umliegenden Berge und Täler bietet. Der Weg führt zunächst sanft bergab und bietet Gelegenheit, die beeindruckende Flora mit Pinien, Zistrosen und Kanarischem Geißklee in vollen Zügen zu genießen.

Während des Abstiegs kommt man immer wieder an malerischen Aussichtspunkten vorbei, die einen herrlichen Blick auf den Stausee Presa de Chira bieten. Eine spektakuläre Etappe beginnt am Stausee von Chira und führt durch eine atemberaubende Landschaft, die durch den Stausee von Soria geprägt ist. Am Stausee verlässt man den Wanderweg S-60 und betritt den mächtigen Wassertunnel direkt an der Jugendherberge. Nach einer Weile mündet der Weg in einen bequemeren Pfad, der zu den Betonbauwerken führt, die das Wasser in den Umleitungskanal von Chira nach Soria oder ins Meer leiten. Durch die rechte Öffnung gelangt man in den Kanal und zur Mündung des Tunnels, der das überschüssige Wasser in den Stausee von Soria leitet.

Der etwa einen Kilometer lange Tunnel kann in 20 bis 25 Minuten durchquert werden und bietet ein unvergessliches Erlebnis. Bei Regen, angekündigtem Regen oder hohem Wasserstand ist die Durchquerung jedoch nicht möglich, da dies lebensgefährlich sein kann. 

Nach dem Tunnel geht die Wanderung auf dem offiziellen Wanderweg weiter, wobei man das beeindruckende Naturschauspiel des Risco del Agujero und die spektakulären Aussichtspunkte entlang des Weges genießen kann, darunter der faszinierende Felsbogen Roca del Elefante und der markante Grat des Risco Agujero.

Die Wanderung vom Cruz Grande nach Soria gilt als anspruchsvoll. Mit einer Länge von fast 14 km stellt sie hohe Anforderungen an die Kondition. Der steile Abstieg fordert den Wanderer auf Schritt und Tritt - eine Herausforderung, die sich lohnt. Wer die Aussicht und die unberührte Natur genießen möchte, sollte früh morgens aufbrechen, um die Morgenluft zu genießen. Das Klima im Süden Gran Canarias kann anstrengend sein, deshalb ist es wichtig, genügend Wasser und Sonnenschutz mitzunehmen.

Diese Wanderung ist nicht nur eine Herausforderung, sondern auch eine einmalige Gelegenheit, die Schönheit Gran Canarias in all ihren Facetten zu erleben. Eine gute Vorbereitung ist für dieses unvergessliche Erlebnis unerlässlich.

Höhenprofil

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Tourencharakter

Die 13,9 Kilometer lange Wanderung vom Cruz Grande zum Stausee Chira und durch den Tunnel zum Stausee Presa de Soria folgt größtenteils dem eindrucksvollen Wanderweg S-60 und ist nicht nur ein Abenteuer, sondern auch eine geheimnisvolle Reise durch die atemberaubende Landschaft Gran Canarias.

Ausgangspunkt der Wanderung ist der Aussichtspunkt Cruz Grande, der einen fantastischen Blick auf die umliegenden Berge und Täler bietet. Der Weg führt zunächst sanft bergab und bietet Gelegenheit, die beeindruckende Flora mit Pinien, Zistrosen und Kanarischem Geißklee in vollen Zügen zu genießen.

Während des Abstiegs kommt man immer wieder an malerischen Aussichtspunkten vorbei, die einen herrlichen Blick auf den Stausee Presa de Chira bieten. Eine spektakuläre Etappe beginnt am Stausee von Chira und führt durch eine atemberaubende Landschaft, die durch den Stausee von Soria geprägt ist. Am Stausee verlässt man den Wanderweg S-60 und betritt den mächtigen Wassertunnel direkt an der Jugendherberge. Nach einer Weile mündet der Weg in einen bequemeren Pfad, der zu den Betonbauwerken führt, die das Wasser in den Umleitungskanal von Chira nach Soria oder ins Meer leiten. Durch die rechte Öffnung gelangt man in den Kanal und zur Mündung des Tunnels, der das überschüssige Wasser in den Stausee von Soria leitet.

Der etwa einen Kilometer lange Tunnel kann in 20 bis 25 Minuten durchquert werden und bietet ein unvergessliches Erlebnis. Bei Regen, angekündigtem Regen oder hohem Wasserstand ist die Durchquerung jedoch nicht möglich, da dies lebensgefährlich sein kann. 

Nach dem Tunnel geht die Wanderung auf dem offiziellen Wanderweg weiter, wobei man das beeindruckende Naturschauspiel des Risco del Agujero und die spektakulären Aussichtspunkte entlang des Weges genießen kann, darunter der faszinierende Felsbogen Roca del Elefante und der markante Grat des Risco Agujero.

Die Wanderung vom Cruz Grande nach Soria gilt als anspruchsvoll. Mit einer Länge von fast 14 km stellt sie hohe Anforderungen an die Kondition. Der steile Abstieg fordert den Wanderer auf Schritt und Tritt - eine Herausforderung, die sich lohnt. Wer die Aussicht und die unberührte Natur genießen möchte, sollte früh morgens aufbrechen, um die Morgenluft zu genießen. Das Klima im Süden Gran Canarias kann anstrengend sein, deshalb ist es wichtig, genügend Wasser und Sonnenschutz mitzunehmen.

Diese Wanderung ist nicht nur eine Herausforderung, sondern auch eine einmalige Gelegenheit, die Schönheit Gran Canarias in all ihren Facetten zu erleben. Eine gute Vorbereitung ist für dieses unvergessliche Erlebnis unerlässlich.

Routenbeschreibung

Der spannende Wanderweg S-60 beginnt am Cruz Grande und führt in Richtung Chira und Soria. Bereits nach 100 Metern wartet hinter dem Forsthaus ein beeindruckender Aussichtspunkt, von dem aus ein faszinierender Blick auf den Naturpark Pilancones genossen werden kann. Entlang des Weges sind alte Vulkandämme zu bewundern, die von der geologischen Geschichte der Region zeugen. Der Weg führt stets geradeaus bis zum Wegweiser Degollada del Dinero, wo alte Inselpfade zu finden sind. Kurz darauf durchquert man die Schlucht Barranco de la Cueva de Millares. Eine Informationstafel gibt einen Überblick über die umliegenden Berge. An der nächsten Weggabelung folgt man der Beschilderung nach rechts, bergab in Richtung Chira.

Entlang des Weges zur Degollada de Cho Benito bietet sich ein herrlicher Blick auf Cercados de Araña, der zum Verweilen einlädt. Danach führt die Route weiter zur Degollada de Pedro Abad, von wo aus sich erneut ein atemberaubender Blick auf den Südosten der Insel und die beeindruckende Schlucht Barranco de Ayagaures bietet. Über den Alto de Cho Eusebio geht es weiter zur Degollada del Sordo, die auf 1.130 m Höhe liegt und einen fantastischen Panoramablick auf die Schlucht Barranco del Arco und die majestätische Montaña de Las Tórtolas bietet.

Nach dem Hinweisschild zur Degollada del Sordo kann man dem unmarkierten Weg folgen, der schließlich zur Landstraße GC-604 und zum Stausee von Chira führt. Die Route führt oberhalb von der Herberge am Stausee zum Tunnel. Einige Meter auf der Schotterstraße und an der Weggabelung nach rechts bergab. Unterwegs hat man einen beeindruckenden Blick auf die großen Felsstürze vor der Staumauer. Den Kanal, den man später überquert, sollte man im Auge behalten, bevor man ins Flussbett eintaucht und dem Bett der Schlucht folgt.

Kurz darauf erreicht man einen bequemeren Weg, der wieder ins Flussbett führt. Bald stößt man auf Betonbauwerke, die das Wasser in einem Tunnel von Chira nach Soria bzw. ins Meer leiten. An dieser Stelle betritt man den Kanal durch eine Öffnung auf der rechten Seite, um die Mündung des Tunnels zu erreichen, der das überschüssige Wasser des Barranco de Chira in den Barranco del Lomo de la Palma leitet, um es im Stausee von Soria zu speichern.

Achtung: Dieser Weg kann NICHT begangen werden, wenn es regnet, wenn Regenwetter vorhergesagt ist, wenn der Bach Wasser führt oder wenn der Stausee von Chira kurz vor dem Überlaufen ist. Unter diesen Umständen ist es gefährlich, das Bachbett und den Tunnel, der das Wasser nach Soria leitet, zu betreten. Man wandert auf eigene Gefahr. Dieser Bericht ist eine persönliche Erfahrung und letztlich entscheidet jeder selbst, wie weit er geht und was er unternimmt.

Der Tunnel ist etwa einen Kilometer lang und kann in 20 bis 25 Minuten durchquert werden. Er ist hoch und breit, so dass man zumindest im Sommer fast die ganze Zeit trocken bleibt. Auf halber Strecke sickert Wasser aus einer Quelle und bildet kleine Pfützen - am Ausgang sammelt sich das Wasser an einer kleinen Kante. 

Hier trifft man auf den Wanderweg S-60, der die Stauseen von Chira und Soria miteinander verbindet und zum Stausee von Soria führt. Unterwegs gibt es Highlights wie den Felsbogen in Form eines Elefanten. Am Stausee angekommen, überquert man die Staumauer und durchquert den Ort Soria. Nach wenigen hundert Metern trifft der Weg auf die Asphaltstraße. 

Man sollte genügend Zeit für Pausen einplanen, um die spektakuläre Natur und die faszinierenden Ausblicke in Ruhe genießen zu können. Diese Wanderung ist nicht nur ein körperliches Erlebnis, sondern auch eine wunderbare Möglichkeit, die atemberaubende Landschaft Gran Canarias hautnah zu erleben.

Fakten

Schwierigkeit
schwer
Routentyp
Strecke
Distanz
13,9 km
Höhenmeter Aufstieg
487 hm
Höhenmeter Abstieg
1.241 hm
höchster Punkt
1.307 m
niedrigster Punkt
537 m
ca. Dauer
4:45 – 5:45 h
schwindelfrei, trittsicher, vorwiegend Pfade, gute Grundkondition, guter Orientierungssinn, alpines Gelände, streckenweise weglos
Wegmarkierung
S-60, Tunnelroute
Proviant, Wasser, festes Schuhwerk, Sonnenschutz, Regenschutz, Windschutz, Stirnlampe
Auslastung
gering