Regionen in Spanien

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Mirador de Cherfe

Buenavista del Norte
, Teneriffa , Spanien
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Der auf 1.100 Meter gelegene Mirador de Cherfe befindet sich südlich von Masca, Richtung Santiago del Teide. Der Sicht reicht nicht nur nach Masca, sondern bis zur benachbarten Insel La Gomera. Von hier hat man einen perfekten Blick auf die verschiedenen Generationen von Vulkanismus auf Teneriffa: alte Formationen wie das Teno-Massiv auf der einen Seite und den geologisch jungen Teide auf der anderen Seite.
 

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Mesa del Mar

Tacoronte
, Teneriffa , Spanien
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Ein Ausflug nach Mesa del Mar ist ein kleines Abenteuer. Eine steile Serpentinenstraße führt hinunter zur Küste, wo einen zunächst eine in die Jahre gekommene, zwölfstöckige Apartmentanlage erwartet. Sie wurde erbaut, bevor der Tourismus sich nach Puerto de la Cruz verlagerte. 

Dennoch ist Mesa del Mar ein beliebter Urlaubsort, vor allem bei der einheimischen Bevölkerung. Direkt am Parkplatz befindet sich ein großes, schön angelegtes, Meerwasserschwimmbad. Über einen Fußgängertunnel gelangt man zum, schwarzsandigen Strand Playa Mesa del Mar, von dem man bis zum Teide blicken kann.
 

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Lorbeerwald Monte del Agua y Pasos

Los Silos
, Teneriffa , Spanien
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Dieser immergrüne, subtropische Urwald liegt an der östlichen Grenze des Landschaftspark Teno. Der Monte del Agua y Pasos gilt mit seinen Lorbeerbäumen, Farnen, Lianen und Baumheidebüschen als einer der schönsten Lorbeerwälder Teneriffas. Ein 2,5 Kilometer langer Wanderweg (PR-TF 52), der die Orte Las Portelas und Erjos miteinander verbindet, durchquert den Wald.

Neben dem Anaga befindet sich hier die größte Lorbeerwaldfläche der Insel. Das rund 800 Hektar große Areal des Waldes gehört zu den wichtigen Ökosystemen der Insel. Der dichte Wald bin­det Feuchtigkeit und schützt vor Austrocknung. Er bildet einen wirksamen Erosionsschutz und gibt zahlreichen endemischen Pflanzen und Tieren ein Zuhause.
 

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Albergue de Bolico

Buenavista del Norte
, Teneriffa , Spanien
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Das Hostel liegt außerhalb von Las Portelas, einem Ortsteil von El Palmar, an den Hängen des Teno-Gebirges. Von hier genießt man einen wunderbaren Ausblick auf die umliegenden Berge und über das Tal von El Palmar.

Kontakt/Reservierung
Camino Charcos las Portelas, s/n, 38489 Teno
Tel.: +34 922 127 938 
E-Mail: info@alberguebolico.com
www.alberguebolico.com

Preise:
Schlafsaal (10 – 12 Pers.): 14,00 € / Pers.
Exklusivzimmer (1 – 6 Pers.): 25,00 € für 1 Pers., 45,00 € für 2 Pers., + 15,00 € je zusätzl. Pers.
Bettwäsche: 3 € / Küchennutzung: 1 €
Ermäßigung für Mitglieder eines Bergvereins, Familien über 4 Personen, unter 12 Jährige, Senioren, Studenten oder Gruppen ab 10 Personen.
 

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El Sauzal

El Sauzal
, Teneriffa , Spanien
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El Sauzal besticht vor allem durch seine traumhaften Panoramaaussichten über die gesamte Nordküste Teneriffas. An der Plaza de San Pedro steht die prächtige gleichnamige Kirche, welche die Viertälteste der Insel ist. Daneben befindet sich oberhalb einer kleinen Parkanlage mit Wasserläufen das Rathaus des Ortes.

La Casa del Vino de La Baranda, ein Weinbaumuseum, liegt am Ortseingang von El Sauzal und ist in einem Gutshaus aus dem 17. Jahrhundert untergebracht. Das Honigmuseum Casa de la Miel befindet sich in einem Nebengebäude.

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Pirámides de Güímar

Güímar
, Teneriffa , Spanien
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Die Hauptattraktion des vom norwegischen Forscher Thor Heyerdahl gegründeten ethnografischen Parks sind die umstrittenen Stufenpyramiden, die heute zweifelsfrei ins 19. Jahrhundert zurückdatiert werden. Im Außenbereich werden Rundgänge angeboten, die sich entweder mit kanarischer Kultur, Wirtschaft, Botanik oder dem Vulkanismus befassen.
 

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Observatorio del Teide

La Orotava
, Teneriffa , Spanien
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Das Teide Observatorium befindet sich auf einer Höhe von 2.390 Metern und gilt als das größte Sonnenobservatorium der Welt. Es wurde 1964 errichtet und wird vom Instituto de Astrofísica de Canarias betrieben. Die Forschungsarbeit der Sternwarte konzentriert sich auf die Beobachtung der Sonne sowie auf die Robotik in der Astronomie.

Die Kanarischen Inseln sind zusammen mit Chile und Hawai einer der besten Orte weltweit für die Himmelsbeobachtung. Die Teide-Sternwarte auf dem Berg Izaña verfügt über die besten Sonnenteleskope Europas.

Die Teide Sternwarte bietet regelmäßig Führungen in verschiedenen Sprachen an, damit Besucher die Möglichkeit haben, das größte Sonnenobservatorium der Welt zu besichtigen. Die Führungen werden auf Spanisch, Englisch, Deutsch und Französisch angeboten.

Buchung/Reservierung
Buchung einer Führung durch die Stern­warte unter: www.volcanoteide.com​
Tel: +34 922 010 440
(8:00 bis 16:00 Uhr)

Preise:
Erwachsene: 21,00 €
Kinder: 18,00 € (3 – 13 Jahre)
Rentner: 17,00 €
Transfer von Costa Adeje, Los Cristianos oder Puerto de la Cruz gegen Aufpreis.

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Punta de Teno

Buenavista del Norte
, Teneriffa , Spanien
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Die flache Landzunge Punta de Teno bildete sich durch Lavaströme, die sich hier ins Meer ergossen, erkalteten und schließlich erstarrten. Dabei ist eine wilde Lavalandschaft mit wenigen kleinen, versteckten Sandstränden, Klippen, Basaltbögen und vom Wasser geschliffenen Gesteinsformationen entstanden.

Dieser westlichste Punkt Teneriffas genießt die meisten Sonnenstunden im Jahr. Hier herrscht oftmals auch dann Sonnenschein, wenn der Norden der Insel in Passatwolken gehüllt ist. Auf dem Kap thront der 1976 errichtete Leuchtturm Faro de Teno. Sein 1893 erbauter Vorgänger steht nur wenige Meter entfernt. Beide sind heute nicht mehr zugänglich.

Für Spaziergänger wurden Wege, Aussichtsplattformen und Holzstege angelegt, auf welchen man durch eins der botanisch reichhaltigsten Gebiete der Insel gehen kann. Auf der kleinen Halbinsel kommen über 300 verschiedene Blühpflanzen vor, welche sich in den Winter- und Frühjahrsmonaten von voller Pracht zeigen.

Der Zugang ist zurzeit beschränkt. Die nach einem Erdrutsch erst Anfang 2017 wieder geöffnete Zufahrtstraße TF - 445 ist für den Privatverkehr an Wochenenden und Feiertagen gesperrt.

Die Halbinsel ist aber über eine Abwanderung von Teno Alto erreichbar. Der Rückweg könnte dann per Taxi eingeschlagen werden. Alternativ fährt an diesen Tagen die Buslinie 369 von Buenavista del Norte nach Punta de Teno.

Weitere Zugangsbeschränkungen sind im Gespräch. Die Insel­regierung plant, nach aktuellem Stand, zukünftig nur noch einer täglich begrenzten Zahl von Besuchern den Zugang nach Punta de Teno zu erlauben. Nachgedacht wird über eine Mautstrecke und einen kostenpflichtigen Shuttleservice.

Weitere Informationen zum Wandern im Teno-Gebirge und über die Wandergebiete der Kanareninsel Teneriffa gibt es hier.

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Teno Alto / Los Bailaderos

Buenavista del Norte
, Teneriffa , Spanien
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In einem recht abgeschiedenen Gebiet des Landschaftsparks Teno liegt das auch als Los Bailaderos bekannte kleine Dörfchen Teno Alto auf der gleichnamigen Hochebene. Nur eine schmale, kurvenreiche Straße führt über bewaldete Hänge von El Palmar hinaus ins Bergdorf auf 780 Meter Höhe.

In Teno Alto haben zahlreiche ländliche Traditionen überdauert. Die Bauart der Häuser ist geprägt vom traditionellen kanarischen Stil. Es gibt dort eine kleine Kapelle und zwei kleine Bars, eine davon mit einem winzigen Dorfladen. Angeboten werden lokale landwirtschaftliche Produkte wie z. B. ein für Teno Alto typischer Ziegenkäse.

Hinter dem Bergdorf öffnet sich eine Landschaft, die im Gegensatz zum restlichen Tenogebirge steht. Statt schroffer Gebirgszüge findet man hier ein oft windgepeitschtes Hoch­plateau mit sanften Hügeln. Dazwischen liegen terrassierte Felder und vereinzelte Ziegenhöfe, deren Tiere auf den Grasflächen weiden.

Die entlegene Berglandschaft ist ein wahres Paradies für Wanderfreunde. Von der kargen Hochebene Teno Alto führen zahlreiche Wanderwege hinab ins Tal, entlang des Bergkamms und bis zu den Steilküsten.
 

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Masca

Buenavista del Norte
, Teneriffa , Spanien
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Das kleine Bergdörfchen Masca mit rund 100 Einwohnern liegt im Süden des Teno-Gebirges. Es war jahrhundertelang nur über enge Pfade zugänglich, daher nannte man Masca auch das verschwundene Dorf.

Masca liegt auf einer Höhe von 650 bis 800 Metern über dem Meeresspiegel. Das Dorf besteht aus mehreren Ortsteilen, die sich über die umliegenden Berghänge verteilen. Terrassierte Felder umgeben die Siedlungen. Dort wird auch heute noch Landwirtschaft betrieben. Das Dorf verfügt noch über ein altes Wassergesetz, dass jeder Finca zu bestimmten Zeiten das Recht verleiht, ihre Felder kostenlos aus den Wasserstollen der Umgebung zu bewässern. Eine Besonderheit findet sich in der traditionellen Architektur der zweistöckigen Häuser des Dorfes. Die einzelnen Räume waren von innen nicht miteinander verbunden, sondern über separate Eingangstüren zugänglich. Masca ist nationales Kulturgut in der Kategorie »Historisches Ensemble«.

Der Ort hat sich im Laufe der letzten Jahrzehnte zu einem Touristenmagneten entwickelt und ist zum täglichen Ziel zahlreicher Reisebusse geworden. Enge, serpentinenreiche Straßen führen hinunter in das kleine Dorf, auf denen die Vorbeifahrt an entgegenkommende Autos und Bussen zum Nervenkitzel werden kann. Wer mit dem Auto anreist, hat früh morgens noch die besten Chancen, einen Parkplatz zu ergattern.
 

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San Miguel de Abona

San Miguel de Abona
, Teneriffa , Spanien
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Die Ursprünge der Gemeinde San Miguel de Abona lassen sich bis zur Zeit der Ureinwohner zurückverfolgen. Das Städtchen selbst hat einige Sehenswürdigkeiten im kleinen Altstadtkern. Die Casa Museo El Capitán ein Gebäude im typischen, traditionellen kanarischen Baustil mit Innenhof, Halbsouterrain mit Weinkeller, Kelter und Getreidespeichern. Weitere Sehenswürdigkeiten sind die Hauptpfarrkirche San Miguel Arcángel aus dem 18. Jahrhundert und das Geburtshaus von Juan Bethencourt Alfonso (1847 geborener Arzt, Historiker, Anthropologe, Ethnograph, Lehrer und Journalist), das 200 Jahre alte, schlichte Gebäude der Gemeindebibliothek, die Casa Azul (heutiges Rathaus) im brasilianischem Baustil aus den 1920er Jahren sowie die Casa Cuatro Esquinas, in der sich das Tourismusbüro befindet.
 

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Playa de las Teresitas

Santa Cruz de Tenerife
, Teneriffa , Spanien
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Ein goldgelber, von Palmen umsäumter Sandstrand, blaues Meer und ein ebenso blauer Himmel – das ist die Playa de las Teresitas bei San Andrés. Den Strand muss man sich aber mit zahlreichen Badegästen teilen, denn die Playa de Las Teresitas ist der Hausstrand der Inselhauptstadt Santa Cruz.

Der Strand wurde in den 1970er-Jahren künstlich angelegt – mit Sand, der eigens aus der Sahara herantransportiert wurde. Wellenbrecher schützen den Strand vor Erosion und tragen zu einem ungestörten Badevergnügen bei. Am gut 1,5 Kilometer langen Strand sorgen zahlreiche Bars und Restaurants für das leibliche Wohl der Badegäste.

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Playa de Las Gaviotas

Santa Cruz de Tenerife
, Teneriffa , Spanien
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In der nächsten Bucht hinter Las Teresitas befindet sich der feine schwarze Sandstrand Las Gaviotas direkt unterhalb der Steilküste des Anaga-Gebirges. Vom oberhalb gelegenen Aussichtspunkt kann man beide Strände überblicken.

An der Playa de Las Gaviotas ist Nacktbaden erlaubt.

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Plaza del Adelantado

San Cristóbal de La Laguna
, Teneriffa , Spanien
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Die Plaza del Adelantado, ehemals Plaza San Miguel benannt, war der wichtigste Platz der Stadt. Verwaltung und das sakrale Leben waren hier ange­siedelt. Bis in das 19. Jahrhundert diente der Platz als Veranstaltungsort für Märkte, Feierlichkeiten, Prozessionen, Stierkämpfe und öffent­licher Bestrafungen. Die bis in das Jahr 1842 aktive Wasserversorgung aus dem Mercedeswald endete hier. Der Platz veränderte im Lauf der Geschichte sein Erscheinungsbild. Die Bebauung wurde größer und dichter. Ende des 18. Jahrhunderts wurde der Platz erstmals mit Pflastersteinen befestigt. Den heutigen Platz gibt es in seinen Proportionen seit ungefähr 1870. Einige der Bäume sind jedoch deutlich älter.

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Casa natal del Padre Anchieta

San Cristóbal de La Laguna
, Teneriffa , Spanien
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Das ursprüngliche Haus stammt aus dem beginnenden 16. Jahrhundert und ist das Geburtshaus des heiliggesprochenen José de Anchieta (1534 – 1597). Die auch durch sein Mitwirken aufgebaute Missionsstation Piratininga war der Grundstein des heutigen São Paulo.

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Casa Montañés

San Cristóbal de La Laguna
, Teneriffa , Spanien
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Das Haus diente als Wohn- und Geschäftshaus des Händlers Francisco Montañés, der auch Hauptmann der Miliztruppen war. Die Fertigstellung des Handelshauses erfolgte im Jahr 1746. 1985 erwarb die Regierung der Kanarischen Inseln das typisch kanarische Herrenhaus und nutzt es heute als Sitz des Beirates der kanarischen Regierung »Consejo Consultativo de Canarias«.

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Convento Santa Clara – Convento De Las Claras

San Cristóbal de La Laguna
, Teneriffa , Spanien
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Santa Clara de Asís, das erste Nonnenkloster auf den Kanarischen Inseln, bezog 1577 das Gebäude. Die ersten Ordensschwestern kamen im Jahr 1547 auf Teneriffa an. Während des 17. Jahrhunderts war die Zahl der Ordensschwestern auf 150 angewachsen. Bis heute praktizieren hier Ordensschwestern der Klarissen ihren Glauben.

Die heutige Gebäudehülle fand ihre Form im 18. Jahrhundert. Elemente im maurischen Stil prägen das seit 1978 unter Denkmalschutz stehende Gebäude.

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Ex Convento und Iglesia Santo Domingo

San Cristóbal de La Laguna
, Teneriffa , Spanien
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Das ehemalige Kloster und seine Kirche stehen in der Calle Santo Domingo, rund 150 m von der Plaza del Adelantado entfernt. Die Mönche des Dominikanerordens begannen in den Jahren 1527 bis 1528 auf dem Grundstück der Kapelle »Ermita de la Concepción« mit dem Bau des Klosters Santo Domingo de la Concepción. Die Klosterkirche entwickelte sich aus der Kapelle. Der aus dem 18. Jahrhundert stammende Glockenturm (Espadaña) verbindet die beiden Gebäude.

Im Rahmen der Desamortisation wurde auch das Kloster Santo Domingo in La Laguna aufgelöst und der Besitz eingezogen. Nach der Auflösung des Klosters wurden die Gebäude als Gemeindehaus und zeitweise sogar als Bischofssitz genutzt. Heute ist es der Sitz des Amtes für Kultur und das geschichtlich-künstlerische Erbe der Stadt La Laguna. Die Kirche dient heute als Gemeindekirche und steht seit 1986 unter Denkmalschutz.

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Palacete Rodríguez Azero / Casino

San Cristóbal de La Laguna
, Teneriffa , Spanien
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Nahe der Plaza del Adelantado liegt das Casino de La Laguna. Seit 1973 ist es in dem Anfang des 20. Jahrhunderts vom Architekten Mariano Estanca im modernistischen Stil entworfenen Haus untergebracht. Schon allein der Besuch im Restaurant oder im Terrassencafé lässt auch weniger spielfreudige Besucher in die Entstehungszeit des Gebäudes. Das 1909 errichtete Objekt versprüht den Charme einer mondänen Epoche.

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Antigua Casa del Cabildo Ayuntamiento La Laguna

San Cristóbal de La Laguna
, Teneriffa , Spanien
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Das Eckgebäude der von der zentralen Plaza del Adelantado abgehenden Straße »Calle Obispo Rey Redondo« beherbergt das Rathaus und die Stadtverwaltung »Casas Consistoriales«. Zu Beginn des 16. Jahrhunderts als Tagungsort errichtet, änderte sich die Struktur und Äußere des Bauwerks immer wieder. Die neoklassizistische Fassade aus regionalem Naturstein »Cantería azul« besteht seit dem Jahr 1823. Der Giebel der Fassade trägt das Wappen der Stadt.

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Paisaje Lunar

Granadilla de Abona
, Teneriffa , Spanien
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Inmitten des Kiefernwaldes im Naturpark Corona Forestal stößt der Wanderer auf ein fast unwirklich erscheinendes Terrain, die Mondlandschaft »Paisaje Lunár«. Im Laufe von Jahrmillionen formten hier Wind und Wasser die hellen Tuff­kegel. Während andere Erd- und Gesteinsschichten der Ero­sion nachgaben, blieb das harte Tuffgestein erhalten.

Bis zu 10 Meter ragen die Kegel in die Höhe. Die Gesteinsschichten sind an den unterschiedlichen Farben erkennbar – weiß, hellgelb und dunkelgrau. Den Namen »Mondlandschaft« erhielt das Areal aufgrund des starken Kontrasts zwischen dem hellen, an die Oberfläche des Mondes erinnernden Tuffstein und dessen grüner Umgebung.

Der Zugang zur Mondlandschaft erfolgt über das Dorf Vilaflor auf dem Wanderweg mit der Nummer PR-TF 72. Die anspruchsvolle Rundtour hat eine Länge von rund 13 Kilometern und verläuft streckenweise auf dem alten Camino Real de Chasna, der früher den Norden mit dem Süden der Insel verband. Am Mirador de Los Escurriales eröffnet sich nach rund der Hälfte der Strecke die spektakuläre Aussicht auf die »Paisaje Lunar«.

Weitere Informationen über die 4 Wandergebiete der Kanareninsel Teneriffa gibt es im Magazinbeitrag "Wandern auf Teneriffa".
 

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Casa del corregidor

San Cristóbal de La Laguna
, Teneriffa , Spanien
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Zum Haus des Corregidor (Bürgermeister) folgt man der Calle Obispo Rey Redondo (Calle Carrera) ab dem Rathaus ca. 50 Meter. Seit der Fertigstellung im Jahr 1545 diente das Haus dem Bürgermeister während seiner Amtszeit als Wohnsitz.

Der rote Eingangsbereich ist einer der wenigen Orte auf Teneriffa, an denen der platereske Stil (spanisch: estilo plateresco), eine architektonische Stilrichtung der spanischen Renaissance anzutreffen ist. Elemente der Gotik, des Mudéjar sowie der Renaissance zieren die Fassade.

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La Casa Alvarado-Bracamonte

San Cristóbal de La Laguna
, Teneriffa , Spanien
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1624 übernahm Diego de Alvarado y Bracamonte die Ämter des Gouverneurs, Bürgermeisters und des Oberkommandierenden der Inseln Teneriffa und La Palma. Das im Familienbesitz gebliebene Haus wurde bis zum Jahr 1723 durch seine Nachfolger als Residenz genutzt. Nach mehreren Verkäufen erwarb die Stadt das Gebäude im Jahr 1976 und stellte das Haus 1981 unter Denkmalschutz. Das Gebäude beherbergt heute einen Teil der Verwaltung. Nur der Eingang, also das Portal und die Fensterfassungen aus Haustein, stammt aus dem 17. Jahrhundert. Zur Dekoration kam unterhalb der Dachkante die Kratztechnik Sgraffito entlang der gesamten Fassade zum Einsatz.

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Iglesia und Convento de Santa Catalina de Siena

San Cristóbal de La Laguna
, Teneriffa , Spanien
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Das im Jahr 1611 geweihte Kloster der Heiligen Katharina von Siena, einem dominikanischen Nonnenkloster, basiert auf ersten Planungen zur Gründung aus dem Jahr 1524. Es entstand auf dem Grundstück des Hauses des Adelantado. Der weitere Ausbau des reichen Klosters erfolgte stetig und die Anzahl der Ordensfrauen stieg auf über hundert an. Aufgrund der Größe war das Kloster nicht von der Desamortisation – der Verstaatlichung und Weiterverkauf (nicht nur) kirchlicher Güter – betroffen. Bis heute leben hier Ordensschwestern. Die einschiffige Kirche ziert eine Holzdecke im Mudejar-Stil.

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Palacio Lercaro – Museo de Historia y Antropología de Tenerife

San Cristóbal de La Laguna
, Teneriffa , Spanien
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Das im Jahr 1593 für Francisco Lercaro de León errichtete Gebäude diente als Privathaus.

Eine Besonderheit sind die freigelegten Kratzungen (Sgraffiti). Nach einer zwischenzeitlichen Nutzung durch das Militär und die Philosophische Fakultät der Universität erwarb die Inselverwaltung im Jahr 1976 das Anwesen.

Das prächtig restaurierte Palais aus dem 16. Jahrhundert steht unter Denkmalschutz und ist seit 1993 Heimat des Museo de Historia y Antropología de Tenerife.

Die Sammlung mit Ausstel­lungsstücken aus dem 15. bis 20. Jahrhundert gibt Einblick in die Zeit der Eroberung, die Evangelisierung, den Alltag der Inselbewohner sowie die wirtschaftliche Entwicklung auf Teneriffa.

Anreise / Kontakt
C/ San Agustín, 22 38201 La Laguna
Tel.: +34 922 825 949
E-Mail: marketing@museosdetenerife.org

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Ermita de San Miguel

San Cristóbal de La Laguna
, Teneriffa , Spanien
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Die einschiffige Kapelle San Miguel liegt an der Ostseite der Plaza del Adelantado. Die Kapelle steht seit 1999 unter Denkmalschutz und gilt heute als Vorbild für charakteristische religiöse Bauwerke auf den Kanarischen Inseln.

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Palacio de Nava

San Cristóbal de La Laguna
, Teneriffa , Spanien
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Das prächtige Gebäude wurde für Tomás Grimón, den damaligen Regenten von Teneriffa, im Jahr 1585 erbaut. Das seit 1976 unter Denkmalschutz stehende Gebäude zeigt den kanarischen Baustil mit Stilelementen des Barock, Klassizismus und Manierismus, wie viele Gebäude der Spätrenaissance.

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San Cristóbal de La Laguna

San Cristóbal de La Laguna
, Teneriffa , Spanien
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Der Ursprung der Stadt liegt auf einem Plateau 550 m über dem Meeresspiegel. Die fruchtbare Ebene des von den Ureinwohnern Aguere genannten Tals war im Jahr 1495 Schauplatz der Eroberung von Teneriffa durch den ersten Statthalter Alonso Fernández de Lugo.

San Cristóbal de La Laguna hat zwei Ortskerne.

Die sogenannte Oberstadt Villa de Arriba ist die erste Gründungsstätte und hat eine ungeplante Struktur. Die östlich gelegene Unterstadt Villa de Abajo wurde nach Plan mit klarem Raster entworfen. La Laguna ist eine der ersten Städte außerhalb des europäischen Festlandes, welche nach einem Raster entworfen wurde.

La Laguna inspiriert durch das architektonische Erbe seiner Bauwerke mit den Einflüssen des Mudéjarstils, der späten Renaissance sowie portugiesischer, kastilischer und holländischer Baumeister, des Neoklassizismus, des Modernismus, Rationalismus sowie der zeitgenössischen Architektur.

In der ersten Hälfte des 20. Jahrhunderts begann das Wachstum der Stadt. Der wirtschaftliche Aufschwung zwischen 1975 und 1995 ließ in der Universitäts- und Verwaltungsstadt neue Arbeitsplätze entstehen. 1999 wurde die Stadt zum UNESCO-Welterbe und belebte das Interesse zur Erhaltung der vorhandenen Substanz durch die Stadtverwaltung.

Informationen über gute Urlaubsorte für Wanderungen in das Anaga-Gebirge findet man im Magazinbeitrag "Gute Urlaubsorte für die Wandergebiete auf Teneriffa".

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Mirador del Tabonal Negro

La Orotava
, Teneriffa , Spanien
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Der Mirador del Tabonal Negro ist ein Aussichtspunkt auf einer Höhe von 2.362 Metern, der einen atemberaubenden Ausblick über die südliche Kraterwand der Caldera und die Lavaflüsse in der Ebene bietet.

Vom Aussichtspunkt blickt man auf besondere Lavaverwerfungen mit großen Obsidianvorkommen. Obsidian ist ein glänzendes, schwarzes, glasiges Vulkangestein, das sich im Teide Nationalpark vor allem im Valle de Las Piedras Arrancadas beim Montaña Rajada gebildet hat.

Obsidian bildet sich, wenn flüssige, gasarme Lava schnell abkühlt. Die schwarze Farbe entsteht durch Eisenoxid, das im Gestein enthalten ist. Je zähflüssiger die Lava ist (was vom Kieselsäuregehalt abhängig ist), desto eher kann Obsidian entstehen.

Der Obsidian ist heutzutage für Touristen ein schöner Anblick, aber für die Ureinwohner Teneriffas, die Guanchen, hatte er damals einen praktischen Wert. Sie stellten aus ihm Messer und Waffen her, die sie »Tabonas« nannten.

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Zapato de la Reina

La Orotava
, Teneriffa , Spanien
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Der Zapato de la Reina ist eine sehenswerte Felsformation in der Ebene von Ucanca neben Los Roques. Die merkwürdige Form des großen Vulkanfelsens erinnert mit etwas Fantasie an einen hochhackigen Frauenschuh. Der Name bedeutet auf deutsch nichts anderes als »Schuh der Königin«.

Eine Legende aus der Zeit der Guanchen, der Ureinwohner Teneriffas, erzählt, dass in grauer Vorzeit eine Prinzessin diesen »Schuh« in aller Eile verloren habe und er nun seitdem inmitten der Cañadas liege. Von dieser Sage her rührt auch der Name des Felsen - Zapato de la Reina.